Alle Beiträge von Pierre Xuso

Pierre Xuso ist promovierter Musikwissenschaftler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit elektronischer und psychoakustischer Musik. Seine Werke produziert er mit analogen, digitalen und virtuellen Synthesizern, Samplern, Romplern und Drummachines. Es fällt schwer, für die Musik von Pierre Xuso ein Genre zu benennen. Im weitesten Sinne kann man die Werke der Kategorie „New Age“ zuordnen. Seine Werke sind oftmals keineswegs leichtbekömmlich oder durchgängig melodisch. Den meisten Stücken liegt eine gewisse Schwere und Melancholie zugrunde. Dies dürfte an den russischen Wurzeln des Künstlers liegen.

Album „PSYCHOACOUSTICA No. 1“ steht zum Download zur Verfügung!

Nach monatelanger Studioarbeit ist es nun endlich vollbracht: Das Album „Psychoacoustica No.1“ ist fertiggestellt und steht zum Download zur Verfügung! Ursprünglich sollte das Album im Herbst 2016 erscheinen. Tja, zuweilen läuft alles besser als gedacht. „Psychoacoustica No. 1“ ist ein freies Musikwerk. Das heißt, der „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ (GEMA) wurden keine Verwertungsrechte übertragen. Ich stelle dieses Album kostenfrei zum Download zur Verfügung. Downloadlinks,  eine vollständige Titelliste und weitere Informationen  über psychoakustische Musik, finden Sie hier:

–> zu den Downloadlinks für „Psychoacoustica No. 1“

 

ALBUM „PSYCHOACOUSTICA No. 1“

Das freie Musikwerk „Psychoacoustica No. 1“ steht ab sofort zum kostenfreien Download und zur weiteren Verwendung zur Verfügung.


Was ist psychoakustische Musik?

Nüchtern betrachtet ist Musik nichts anderes, als ein auf Schwingungen beruhendes physikalisches Phänomen. Musik ist Schall – und das Medium (in dem Musik stattfindet) ist Luft. Wir alle wissen aber aus eigenen Erfahrungen, dass Musik viel mehr als Schall und Luft ist. Musik weckt in uns Emotionen und schult stetig unser Erinnerungsvermögen. Musik entsteht im Kopf. Musik ist Klang.

In der Natur tauchen in der Regel keine Töne auf, sondern Geräusche. Zuweilen auch Klänge. Geräusche können durch Modifizierungen zu Klängen und komplexen Rhythmiken zusammengesetzt werden. Grundprinzip der Psychoakustik ist es, den momentanen Schallreiz mit der Empfindung des Hörenden zu vergleichen. So können beispielsweise bestimmte Geräusche (hektische Atmung, das Klappern einer Blechdose im Wind, usw.) den Charakter eines Rhythmusinstruments annehmen, wenn diese aufgenommenen Töne/Geräusche entsprechend gefiltert (oder anderweitig bearbeitet) und in den Vordergrund gesetzt werden. So kann eine sehr dichte musikalische Atmosphäre entstehen.

Die im Album „Psychoacoustica No. 1“ befindlichen Geräusche und Klänge, wurden oftmals stark verändert in den Vordergrund gesetzt, weswegen Zuhörende, die sich bislang wenig mit psychoakustischer Musik beschäftigt haben, unter Umständen irritiert sind, denn Musik entfaltet sich erst mit der Zeit. Daher ist das Gedächtnis die wichtigste Voraussetzung, um Musik zu verstehen. Bei Musik, die etwas komplizierter und komplexer ist, und die man vielleicht das erste Mal zu hören bekommt, hört man zunächst nichts. Das liegt nicht am fehlenden Verständnis, sondern am Gedächtnis. Klänge und/oder Geräusche werden erst durch das Gedächtnis zu kurzen Melodiepassagen in unserem Gehirn zusammengefügt. Alle Musik spielt mit dem Gedächtnis. Durch Musik wird unser auditives Gedächtnis gefordert und durch neue musikalische Erfahrungen weiterentwickelt. Es lohnt sich also, aufgeschlossen für neue Musik zu sein.

„Psychoacoustica No. 1“ besteht aber nicht nur aus Geräuschen und Klängen, sondern auch aus komplexen, durchkomponierten Melodiestrukturen, die sich entweder harmonisch in die Klang- und Geräuschwelten integrieren, diese untermalen oder durchbrechen. „Psychoacoustica No. 1“ ist elektronische Musik. Produziert mit realen und virtuellen Synthesizern.

Titelliste „Psychoacoustica No. 1“:


01 | ETUDE No. 1
Musikwerk für Oszillator, Suboszillator, Cutoff, Flanger, Sampler, VST, modifiziertes Cello, gemischten Kinderchor und Raucherlunge.

02 | ETUDE No. 2
Musikwerk in Dualrhythmik für monophonen Synthesizer, begrenzter Endlosschleife, unterschiedlichen Perkussionsinstrumenten, Glocken, Oszillatoren, BitCrusher, Slicer, Umluftgebläse und Transfusionspumpe. Konsequent in e-Moll.

03 | PARANOIA. MADNESS. YOU CANNOT ESCAPE – WE CATCH YOU.
Etüde für multiple Sägezähne, Suboszillatoren, dampfangetriebenen Perkussionsmechanismus, unreine Glocken, widerstandslosen Tröpfchengenerator, verstimmter Feuerwehrsirene und stumpfer Hinrichtungsapparatur inklusive mechanischer Auffangschale.

04 | PATER NOSTER
Rezitativkomposition für diverse Vögel, Schrotflinte, Synthesizer, metallene Klangkörper, Voxophon, elektrische Streicher, synthetischen Chor, Vocoder und Tenorsaxophon. Konsequent in der Kirchentonart A-phrygisch.

05 | SURVIVAL
Musikwerk für hölzerne und metallene Klangkörper, Synthesizer, Vocoder, hechelndem Hund und gedämpftem Echolot.

06 | THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.
Psychoakustisches Musikwerk für elektrische Zahnbürste, Orchestron-Motor, Pariser Regen, diverse Echos, synthetische Sitar, Keramikschüssel, Supertron, unnatürliche Blasinstrumente, Oszillator und städtischen Reinigungsassistenten.

07 | THE END OF THE DAY
Musikwerk für mongolische Kehlkopfsänger, diverse Oszillatoren, Hornpipe und wilde Pferde.

Hörtipp:

Psychoakustische Musik muss in ruhiger, entspannter Umgebung genossen werden – entweder über einen passablen Kopfhörer oder einer guten Stereoanlage. Bitte diese Musik nicht über quakende Lautsprecher anhören. Da käme kein Genuss auf. Die Lautstärke sollte schon ein wenig aufgedreht werden, damit Feinheiten besser vernommen werden.

Gefahrenhinweis:

Bitte berücksichtigen Sie, dass psychoakustische Musik direkt auf die Psyche eines Menschen wirkt.
ACHTUNG: Einige Kompositionen des Albums „Psychoacoustica No. 1“ wurden vom „Bundesamt für musikalische und spirituelle Hygiene“ (BumsH) mit folgenden eindringlichen, zu beachtenden Warnhinweisen versehen:

„Nichts für Personen mit schwachen Nerven oder zartbesaitetem Gemüt! Menschen mit Verfolgungswahn und/oder paranoiden Neigungen, sollten auf jeden Fall davon Abstand nehmen, sich dieses Liedgut anzuhören. Schwere und irreparable Schäden wären möglich!“
[Bundesamt für musikalische und spirituelle Hygiene, März 2016]

Bitte beachten Sie  diesen Warnhinweis beim Anhören des Albums!

Download des Albums:

„Psychoacoustica No. 1“ ist ein freies Musikwerk. Das heißt, der „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ (GEMA) wurden keine Verwertungsrechte übertragen. Ich erwarte lediglich, dass mein Name (und/oder die Homepage www.pierrexuso.de) erwähnt wird, wenn meine Kompositionen von Veranstaltern, Radiosendern oder Filmemachern verwendet werden. Das Album kann in CD-Qualität oder in mp3-Qualität downgeloadet werden.

Ich wünsche allen psychisch stabilen Personen viel Vergnügen mit dem Album „Psychoacoustica No. 1“.

Pierre Xuso

Album „PSYCHOACOUSTICA No. 1“ in mp3-Qualität (ca. 103 MB)
Album „PSYCHOACOUSTICA No. 1“ in CD-Qualität (ca. 754 MB)

Gesamtspieldauer: 71min 9sec


Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Musikliebhabers, können nun auch die einzelnen mp3-Tracks des Albums „Psychoacoustica No. 1“ an dieser Stelle angehört und downgeloadet werden:     😉


DOWNLOAD EINZELSTÜCKE:
01 | Etüde No. 1 | Album Psychoacoustica (mp3)
02 | Etüde No. 2 | Album Psychoacoustica (mp3)
03 | Paranoia. Madness. | Album Psychoacoustica (mp3)
04 | Pater Noster | Album Psychoacoustica (mp3)
05 | Survival | Album Psychoacoustica (mp3)
06 | The Circle closes. Is complete. | Album Psychoacoustica (mp3)
07 | The End of the Day | Album Psychoacoustica (mp3)

Roadmovie: ON THE RAILS. FROM SAXONIA TO BAVARIA.

Zum Wochende gibt’s ein echtes Roadmovie! Gute Musik und schlechte Handy-Filmaufnahmen von Pierre Xuso. Impressionen von meiner letzten Zugfahrt nach Bayern. Ende des Monats geht’s übrigens in die Eifel – danach wird es sicherlich ein neues Roadmovie geben. Eifel-Roadmovies statt  dilletantisch zusammengekleckste Eifel-Sigi-Baumeister-Krimis von Jacques Berndorf. So, das musste jetzt mal gesagt werden. Denis Scheck (Literaturkritiker) ist übrigens ebenfalls meiner Meinung. Scheck bescheinigte dem Roman „Eifel-Kreuz“ (2006, von Berndorf) in der ARD-Sendung „Druckfrisch“, dass er „grausig schlecht geschrieben“ sei. Ja, Herr Denis Scheck, diesbezüglich bin ich ganz bei ihnen.

Entschuldigung, bin vom Thema abgekommen. Viel Vergnügen beim Roadmovie!

Aus dem Album „Psychoacoustica No. 1“: PATER NOSTER (Video)

Das Musikwerk „Pater Noster“ wurde bereits unter der Kategorie „Experimentelles“ als phrygische vorwärts/rückwärts-Komposition vorgestellt (–> zum Artikel). Allerdings war das Werk zu diesem Zeitpunkt nur halbfertig. Nun ist „Pater Noster“ vollendet und es gibt obendrein (und völlig gratis) ein Video dazu. Ich wünsche gute Unterhaltung.

Wie üblich gilt es folgenden  Hinweis zu beachten: Kopfhörer überziehen und schön laut aufdrehen!

 

Tascam DR-40 Recorder für Field-Aufnahmen

Wer sich mit psychoakustischer Musik beschäftigt, bzw. solche produziert, verwurschtelt in seiner Musik jede Menge alltäglicher Klänge und/oder Geräusche, die irgendwie aufgenommen werden müssen. Um beispielsweise eine bestimmte Atmosphäre akustisch zu erfassen, wäre es von großem Nachteil, sich mit langen Mikrofonangeln und deutlich sichtbarem Equipment auszustaffieren und unters Volk zu mischen – das Ambiente wäre innerhalb kürzester Zeit dahin, weil sich Menschen völlig anders verhalten, wenn sie sich beobachtet fühlen. Die Geräuschkulisse, welche man festhalten möchte, würde sich verändern und wäre nicht mehr die, die man aufnehmen wollte. Also ist es vonnöten, sich so unauffällig und unsichtbar wie möglich zu verhalten, wenn man akustische Dokumentationen erstellen möchte. Aus diesem Grund habe ich mir in den letzten Tagen den 4-Spur-Recorder DR-40 von Tascam zugelegt.
Tascam-DR-40

Anbei eine kleine Playlist von Geräuschen, die allesamt mit dem Tascam DR-40 Recorder aufgenommen worden sind:

NEW PSYCHOACOUSTICA-TRACK: „THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.“

Die nächsten Tage verabschiede ich mich gen Süden, weil es mir in diesem gottverdammten Leipzig einfach zu kalt ist. Meiner mir (hoffentlich) wohlgesonnenen Hörerschaft hinterlasse ich  einen neuen Track und ein Video, damit die Zeit bis zu meiner Wiederkehr schmerzfrei überbrückt werden kann. Have a look, have an ear:

–> THE CIRCLE IS CLOSES. IS COMPLETE.

 

THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.

Bei „THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.“ handelt es sich um ein psychoakustisches Musikwerk für elektrische Zahnbürste, Orchestron-Motor, Pariser Regen, diverse Echos, synthetische Sitar, Keramikschüssel, Supertron, unnatürliche Blasinstrumente, Oszillator und städtischen Reinigungsassistenten.

Ich wünsche angenehmen Hörgenuss!


Ein Video, welches mit dem Musikstück „THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.“ untermalt wurde, gibt es freilich auch:

PATER NOSTER. Phrygische vorwärts/rückwärts Rezitativkomposition.

Bei diesem Werk handelt es sich um eine Rezitativkomposition für diverse Vögel, Schrotflinte, Synthesizer, metallene Klangkörper, Voxophon, elektrische Streicher, synthetischen Chor, Vocoder und Tenorsaxophon, welche vorwärts und rückwärts angehört werden muss, weil sich erst dann  dem Zuhörer der tiefere Sinn dieses Musikstückes erschließt. Das Werk wurde konsequent in der Kirchentonart A-phrygisch komponiert.

ACHTUNG! Diese Komposition wurde vom „Bundesamt für musikalische und spirituelle Hygiene“ mit folgenden eindringlichen, zu beachtenden Warnhinweisen versehen:

Nichts für Personen mit schwachen Nerven oder zartbesaitetem Gemüt! Menschen mit Verfolgungswahn und/oder paranoiden Neigungen, sollten auf jeden Fall davon Abstand nehmen, sich dieses Liedgut anzuhören. Schwere und irreparable Schäden wären möglich!

Spezieller Warnhinweis an alle gläubigen Christen, Jesus-Fans, Gottes-Fans, Maria-Verehrern, Engelsgläubigen und anderweitig irgendwie mit einem christlichen Glauben verbandelten Mitmenschen: Hören Sie sich dieses Werk auf gar keinen Fall an! Weder vorwärts noch rückwärts!

Allen gesunden Atheisten, Satanisten, Dämonenverehrern, todessüchtigen Apokalyse-Fans und anderweitig mit keinem Glauben verbandelten Mitmenschen, wünsche ich vorwärts und rückwärts GUTE UNTERHALTUNG!

PATER NOSTER (vorwärts):

PATER NOSTER (rückwärts):

NACHTRAG: Vielleicht erstelle ich in den nächsten Tagen zwei psychedelische Videos, welche mit  Musik aus der Rezitativkomposition unterlegt werden.

 

Neuer Track für das Album „Psychoacoustica No. 1“

Und wieder wurde ein Track für das Album „Psychoacoustica No. 1“ fertiggestellt. Das Werk heißt: „MADNESS. You cannot escape – wie catch you.“ Es handelt sich hierbei um eine „Etüde für multiple Sägezähne, Suboszillatoren, dampfangetriebenen Perkussionsmechanismus, unreine Glocken, widerstandslosen Tröpfchengenerator, verstimmter Feuerwehrsirene und stumpfer Hinrichtungsapparatur inklusive mechanischer Auffangschale“.

Der neue Track kann hier angehört werden:

MADNESS. You cannot escape – we catch you. Etüde für multiple Sägezähne, Suboszillatoren, dampfangetriebenen Perkussionsmechanismus, unreine Glocken, widerstandslosen Tröpfchengenerator, verstimmter Feuerwehrsirene und stumpfer Hinrichtungsapparatur inklusive mechanischer Auffangschale.

Auch dieses Werk wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der im Sommer 2016 erscheinenden CD „Psychoacoustica No. 1“ zu hören sein. „MADNESS. You cannot escape – we catch you.“ so der Arbeitstitel dieser Etüde für multiple Sägezähne, Suboszillatoren, dampfangetriebenen Perkussionsmechanismus, unreine Glocken, widerstandslosen Tröpfchengenerator, verstimmter Feuerwehrsirene und stumpfer Hinrichtungsapparatur inklusive mechanischer Auffangschale.

WARNHINWEIS:
Wie in vorhergehenden Artikeln bereits erklärt, weise ich auch bei diesem Tonbeispiel psychoakustischer Musik darauf hin, dass diese Musik nicht von psychisch labilen Personen konsumiert werden darf, da dies ernsthafte gesundheitliche Schäden zur Folge haben könnte.

Frontcover des Albums „Psychoacoustica No. 1“ (fast) fertig

Wie bereits erwähnt, wird im Sommer 2016 das psychoakustische Album „Psychoacoustica No.1“ erscheinen. Vorab kann ein Blick auf das Frontcover der CD geworfen werden. Ob es so bleibt oder nicht – mal schauen.

Psychoacoustice No.1
Übrigens: Bezüglich des in Produktion befindlichen Albums „Psychoacoustica No.1“ gibt es eine neue Hörprobe und ein neues Video. Beides ist hier zu finden:

Etüde in Dualrhythmik für monophonen Synthesizer, begrenzter Endlosschleife, unterschiedlichen Perkussionsinstrumenten, Glocken, Oszillatoren, BitCrusher, Slicer, Umluftgebläse und Transfusionspumpe. Konsequent in e-Moll.

Die „Etüde in Dualrhythmik für monophonen Synthesizer, begrenzter Endlosschleife, unterschiedlichen Perkussionsinstrumenten, Glocken, Oszillatoren, BitCrusher, Slicer, Umluftgebläse und Transfusionspumpe. Konsequent in e-Moll.“ sollte bestenfalls mit Kopfhörer (oder auf einer guten Anlage in entsprechender Räumlichkeit) gehört werden, damit die psychoakustische Wirkung dieser elektronischen Musik besser zur Geltung kommt. Viel Vergnügen beim Anhören dieser Etüde.

Ein psychedelisch wirkendes Video mit diesem Musikstück wurde mittlerweile auch fertiggestellt. Wie im vorigen Artikel bereits erklärt (–> zum besagten Artikel), bitte ich zu beachten, dass psychoakustische Musik (oder psychedelische Videos inkl. psychoakustischer Musik) nicht von psychisch labilen Personen konsumiert werden sollte. Allen psychisch stabilen Personen wünsche ich viel Vergnügen bei Betrachtung des Videos:

Etüde für Oszillator, Suboszillator, Cutoff, Flanger, Sampler, VST, modifiziertes Cello, gemischten Kinderchor und Raucherlunge

Die letzte CD (Exordium) ist kaum fertiggestellt, schon läuft die Produktion der zweiten CD auf Hochtouren. „PSYCHOACOUSTICA No. 1“ – so der Arbeitstitel der zurzeit in Produktion befindlichen CD, welche voraussichtlich Sommer 2016 erscheinen wird. Der Name dürfte bei meiner geneigten Leser- und Hörerschaft diverse Vermutungen hervorrufen – ja, die Vermutungen gehen sicherlich in die richtige Richtung. Experimentelle, psychoakustische Musik wird es auf die Ohren geben! Momentan werden von mir „Etüden“ produziert, die in das spätere Werk eingehen. Hier ein Beispiel mit dem einprägsamen Titel:

Etüde für Oszillator, Suboszillator, Cutoff, Flanger, Sampler, VST, modifiziertes Cello, gemischten Kinderchor und Raucherlunge.

Viel Vergnügen beim Anhören dieser Etüde. Kleiner Tipp: Kopfhörer überziehen und unbedingt den untenstehenden Warnhinweis beachten!


Hier die Etüde inklusive Video mit psychedelischer Wirkung:

WICHTIGER WARNHINWEIS:
An dieser Stelle weise ich eindringlich darauf hin, dass psychoakustische Musik nicht von psychisch labilen Personen konsumiert werden sollte. Einen Tag nach Veröffentlichung der Etüde, erreichte mich von einem Bekannten (dem ich per Mail einen Link zur Etüde schickte) folgende Rückmail:

«Hallo Pierre,
Du weißt, daß ich mich für diese Art von Musik nicht interessiere und weil sie mich – bei genauerem Hinhören – , mehr kaputtmacht als ganz. Ich möchte also in Zukunft davon verschont werden. Tut mir leid, ich sehe, daß Du viel Energie da hineinsteckst, aber ich fände es gut, wenn Du diese Musik für dich behältst oder die Leute damit bedröhnst, die es wirklich hören wollen…»

Tja, solche Rückmeldungen müssen freilich beachtet und ernstgenommen werden. Aus diesem Grund überlege ich, ähnlich wie bei Zigaretten, Warnhinweise an meine musikalischen Werke anzubringen. Vielleicht zeige ich im Vorspann aller meiner psychedelischen Videos kleine Bildchen von Personen die sich Kopfhörer übergezogen haben, auf Hochhäusern stehen und im Begriff sind sich herunterzustürzen, während sie noch meine CD „Exordium“ oder die im Sommer 2016 erscheinende CD „Psychoacoustica No. 1“ in ihren Händen halten. Denkbar wären auch Bilder von Personen die (zum Zwecke der Selbsttötung) auf Gleisen stehen und auf den verspäteten ICE warten – selbstverständlich wieder mit Kopfhörer und CD. Oder aber Bilder von Personen nach vollzogener Selbsttötung – dann allerdings mit zersplittertem Kopfhörer und zerbrochener CD. Auf alle Fälle werde ich mir was überlegen, damit die Menschen vor meiner Musik gewarnt sind…

 

YNTY-Jamsession in Waldorf (Januar 2016)

Vor ein paar Wochen stellte ich auf meiner Internetpräsenz das „YNTY-Projekt“ vor (-> zum Artikel). YNTY ist zeitlose, frei improvisierte Musik aus der Eifel. Anfang Januar 2016 fand in Waldorf eine YNTY-Jamsession statt, von welcher es einen kleinen Video-Auszug auf YouTube zu betrachten gibt:

Weitere Informationen über das Projekt „YNTY“ (und seine Protagonisten) sind hier zu finden: –> www.ynty.de

Sinfonica „acheta domesticus“

Anno 2015 wurden von mir 35 sogenannte „Heimchen“ (acheta domesticus) vor dem sicheren Tod bewahrt. Ich beobachtete und dokumentierte filmisch das Leben dieser Grillen. Es entstand ein Zeitdokument welches nichts beschönigt, nichts verbirgt und nichts aussagt.

Im Rahmen meiner „Heimchen-Beobachtungen“ schuf ich das unvollendete Werk „sinfonica acheta domesticus“, welches als Tonspur dem Videomaterial unterlegt wurde. Sehen und hören Sie selbst:

Allgemeines über „psychoakustische Musik“

Grundprinzip der Psychoakustik ist es, den Schallreiz mit der Empfindung des Hörenden zu vergleichen. So können beispielsweise bestimmte Geräusche (hektische Atmung, das Klappern einer Blechdose im Wind, usw.) den Charakter einer Rhythmusinstruments annehmen, wenn diese aufgenommenen Töne/Geräusche entsprechend gefiltert (oder anderweitig bearbeitet) und in den Vordergrund gesetzt werden. So kann eine sehr dichte musikalische Atmosphäre entstehen.

WICHTIGER WARNHINWEIS: Gemäß § 29 aus dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG), wird (u.a.) die Beschaffung/Verbreitung von psychoaktiven Pilzen (und andere unter das Betäubungsmittelgesetz fallende psilocybinhaltige Pflanzen) unter Strafe gestellt. Allerdings kann gemäß §§ 29 Abs. 5 und 31a BtMG das Gericht (bzw. bereits die Staatsanwaltschaft) von einer Strafverfolgung absehen, wenn dem Täter nur der Erwerb oder Besitz einer geringen Menge ausschließlich zum Eigengebrauch nachgewiesen wird.

Warum dieser Warnhinweis? Nunja, womöglich gilt dieser Paragraf auch für psychoakustische Musik. Ich möchte lediglich meiner Sorgfaltspflicht nachkommen, damit nachher keiner sagt, er sei nicht gewarnt worden…

 

Was kann man unter der Rubrik „Experimentelles“ künftig lesen/hören?

Wie der Name schon sagt: Experimentelles aus dem Bereich Musik. Experimentelle Musik. Experimentelle Klangerzeuger. Undsoweiterundsofort…

In ein paar Tagen wird auch dieser Bereich mit interessantem Material aufgefüllt sein.

Bleiben Sie gespannt, werte Leserschaft…