EQUIPMENT

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MASTERKEYBOARDS:
Als großes Masterkeyboard kommt das VMK188 Plus von Studiologic zum Einsatz. 88 gewichtete Tasten mit Hammermechanik und umfangreiche Steuerungsfunktionen für größere MIDI-Setups. 33 Controller können frei definiert und programmiert werden.

Eine Nummer kleiner verrichtet das Swissonic 61 seine Dienste. 61 halbgewichtete anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch, Pitchbend- und Modulationsrad, 10 anschlagdynamische Triggerpads, 9 Fader, 9 Endlosdrehregler, 9 Mute und Solo Buttons, hintergrundbeleuchtetes LCD Display, Transportcontrols (Rewind, Fast Forward, Stop, Play, Record), Oktav-Transpose Button, zuweisbare Funktionen für Triggerpads: Bank, Velocity Curve, 8 Levels, Full Level, Hold, Roll, Aftertouch, 30 Szenenspeicherplätze…

Als Zugabe gibt es im Projektstudio noch eine M-Audio Keystation 88 MkII. 88 anschlagdynamische Tasten, Transporttaster zur DAW-Steuerung, Modulationsrad, Lautstärkeregler, Pitchrad, Oktavtaster.Und dann gibt es im Studio noch das Advance61 Masterkeyboard von Akai, wobei die Umschreibung „Masterkeyboard“ für dieses Gerät nicht richtig ist. Die große Besonderheit dieser Geräteserie ist der 4,3″ große, vollfarbige Bildschirm, der eine recht hohe Auflösung hat und zur Anzeige des Interfaces dient, mit dem man auf die Patches und die Parameter seiner virtuellen Instrumente zugreifen kann.  Die zum Lieferumfang gehörende „VIP-Software“ (Virtual Instrument Player) steuert alles. Wer sich über dieses Gerät näher informieren möchte, kann hier mal einen Bericht lesen:
–> Bericht über den Controller Advance61


 
 
SYNTHESIZER:
Korg Poly 800 war der erste voll programmierbare polyphone Synthesizer, der für weniger als 1000 US-$ verkauft wurde und 8 digital gesteuerte (und somit stimmstabile) analoge Oszillatoren besitzt, die alle über ein einziges Filter laufen, weshalb sich der Poly 800 besonders für Filtermodifikationen eignet und in der Circuit Bending-Szene recht beliebt ist. Die Polyphonie ist ähnlich wie beim Korg Monopoly umschaltbar zwischen 8-fach mit 1 Oszillator und 4-fach mit 2 separat einstellbaren Oszillatoren. Hüllkurven und LFOs (MG) werden digital von der CPU erzeugt. Die Oszillatoren und das Filter hingegen arbeiten analog und werden lediglich digital von der CPU angesteuert. Hin und wieder kommt dieser Vintage-Synthesizer noch zum Einsatz.

Roland JD-Xi kraftvoller Hybridsynthesizer mit eingebautem Pattern-Sequenzer und Vocal FX. 128-fach polyphone, samplebasierte Klänge, Pads, virtuelle Streicher, Blechbläser, E-Pianos, FX-Sounds und mehr. Klein aber fein!

64-stimmiges Synthesizermodul XV-2020 von Roland. Seine Tonerzeugung basiert auf dem Soundmodul XV-5080. Eigentlich auch schon ein Vintage-Gerät. Tja, wie schnell doch die Zeit vergeht…

AUDIO INTERFACEs:
Focusrite Saffire 6 USB

iConnect Audio 4+

NAHFELDMONITORE:
M-Audio BX5 D2 – 5″ Kevlar-Tiefmitteltöner + 1″ Hochtöner mit Waveguide, 70 Watt Bi-Amping-Verstärker mit Frequenzweiche, magnetisch geschirmt, symmetrische XLR- und symmetrisch/unsymmetrische Klinkeneingänge.
Außerdem: Ein Paar nEAR05 Nahfeldmonitore.
SOFTWARE, VSTs, PLUGINs, DAWs (digital-audio-workstations)
Die ganzen virtuellen Instrumente (VSTs) und Plugins mit denen gearbeitet wird aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Täte man es dennoch, müsste diese Seite fast bis zur Unendlichkeit gescrollt werden. Also werden an dieser Stelle nur die wichtigsten Elemente bildhaft dargestellt.

Sonar Platinum bietet eine vollständige Produktionsumgebung zum Aufnehmen, Arrangieren und Ausproduzieren von Musikstücken und zum Vertonen von Filmmaterial.

Samplitude Pro X2 – ebenfalls eine mächtige DAW, die durch hervorragenden Klang überzeugt. Ja, man mag es kaum glauben, aber jede DAW hat ihren eigenen Klangcharakter. Nachteil an Samplitude: Leider wurden vom Hersteller einige unangenehme Bugs versteckt, die professioneller Arbeit mächtig im Wege stehen. So kommt es gehäuft vor, dass „aufgetaute“ Spuren plötzlich an anderer Stelle stehen. Vielleicht ist dieser Bug in neueren Versionen mittlerweile beseitigt worden. Wäre wünschenswert.

Natürlich darf auch Ableton nicht fehlen. Der Veteran und das Flaggschiff unter den Digital-Audio-Workstations (DAW).

Omnisphere 2 – ein virtueller PowerSynth, über den man jetzt seitenweise schreiben könnte. Ich beschränke mich schlicht und ergreifend auf den Begriff „einzigartig“.

Komplete 8 Ultimate von Native Instruments enthält 27 Produkte mit ca. 11.000 Sounds. Mittlerweile quasi Standardausrüstung in Studios.

Iris 2 von iZotope – Sampling Re-Synthesizer, 11 GB Sample Library, 5 Hüllkurven, 5 LFOs, bis zu 100 Parameter modulierbar, Spektrum Analyzer aus der Insight Metering Suite, Trash 2 Filter, Distortion und Delay und vieles mehr. Ein hervorragendes Werkzeug, um experimentelle Klangarchitekturen zu gestalten.

SONSTIGES EQUIPMENT:
Einen Powermixer mit 2×750 Watt (und jede Menge Lautsprecher die daran angeschlossen sind) gibt es noch. Außerdem: 2 Computer, 3 externe Festplatten, Kopfhörer, 2 Kondensatormikrofone, 4 Monitore, 1 Laptop, 1 iPad, 1 Tablet und selbstverständlich jede Menge Kabel. Und mittendrin sitzt dann oft jemand, der spontan den Überblick verloren hat…

 



 

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