Das neue Album „SOUNDS OF THE UNIVERSE“ ist fertig und steht zur Anhörung sowie zum kostenfreien Download bereit.

Mit ungefähr 4-monatiger Verspätung ist das Album „Sounds of the Universe“ nach viel Mühsal und diversen anderweitigen Komplikationen nun endlich fertiggestellt und steht zum Download und/oder zur Online-Anhörung bereit. Nunja, dass es bei Anhörung dieses Albums von Vorteil ist, einen guten Kopfhörer überzuziehen oder zumindest eine passable Anlage bereitstehen sollte, müsste eigentlich nicht mehr gesondert erwähnt werden. 😉 Wünsche allseits angenehmen knapp 70-minütigen Hörgenuss.

DOWNLOADS:
–> "Sounds of the Universe" in CD-Qualität (über 1GB - zip)
–> "Sounds of the Universe" im mp3-Qualität (94 MB - rar)

 

NEW TRACK: „RETURN TO MOTHER EARTH“

Dies ist der letzte Track für das Album „Sounds of the Universe“, welches in den nächsten Tagen auf diesen Seiten zum kostenfreien Download zur Verfügung stehen wird. Weltallmusik vom Allerfeinsten. Wie bereits allseits bekannt, sollten beim Anhören dieser Musik Kopfhörer übergezogen werden oder eine gute Anlage zur Verfügung stehen. Dies ist keine Musik zum NEBENBEI HÖREN. Dafür sind andere Komponisten und Produzenten zuständig.

NEW TRACK: „OUTSIDE THE UNIVERSE“

Sicherlich wartet die Fangemeinde schon sehnsüchtig auf das Album „Sounds of the Universe“. Für Herbst 2016 proklamierte ich das Erscheinen dieses Albums. Private Umstände sorgten dafür, dass ich mit meinem Studio umziehen musste, weswegen mein Zeitplan vollkommen durcheinander gewürfelt wurde. Die Produktion musste über ein Vierteljahr ruhen. Nun ist das Studio in neuen Räumlichkeiten und nach mühseliger Arbeit funktioniert endlich alles und es wird wieder produziert. Spätestens Februar 2017 wird das neue Album „Sounds of the Universe“ erscheinen. Selbstverständlich wieder zum kostenfreien Download. An dieser Stelle ein neuer Track aus besagtem Album: „Outside the Universe“.

Lyrics:

Come along on the journey outside the universe.
Look, there is the end of the universe.
No, the universe has no end.
After the universe, the next universe comes.
And then the next, the next, the next, the next, the next…

Wünsche viel Vergnügen beim Anhören des knapp 9-minütigen Tracks. Achja: Kopfhörer überziehen und die Lautstärke darf gerne etwas angehoben werden… 😉

3 Tracks aus dem Album „Sounds of the Universe“

INTERGALACTICA – SPECIAL EDITION

Immer wieder wird und wurde behauptet, dass im Weltraum absolute Stille herrscht und selbst gigantische Kratereinschläge auf Planeten völlig geräuschlos vonstatten gehen. Dass dies nicht stimmt, beweist nachstehender Konzertmitschnitt eines intergalaktischen Konzerts, welches zwischen zwei Planeten veranstaltet wurde.

 

Psychoakustische Musik: SURVIVAL (Part I)


SURVIVAL
(engl.: Überleben)


Psychoakustische Musik von Pierre Xuso

Was ändert sich, wenn Geräusche, die sonst vielleicht nur „schmückendes Beiwerk“ in einer Komposition sind, stark in den Vordergrund gerückt werden und die Musik quasi nur noch als Ummantelung dient? Alles ändert sich, da von den Zuhörenden alles völlig anders empfunden wird. Die atmosphärische Dichte wird eine andere. Psychoakustische Musik nimmt die Zuhörenden „gefangen“, sofern diese sich darauf einlassen und über eine entsprechend gute Abhörmöglichkeit verfügen (oder Kopfhörer), damit die akustischen Spitzfindigkeiten auch wahrgenommen werden. Solche Musik kann man nicht mal „nebenbei“ hören. Das ist keine Caféhaus-Musik, die zwischen einem Stück Sachertorte und einer Tasse Wiener Melange konsumiert werden kann. Auf psychoakustische Musik muss man sich einlassen und seinem Kopfkino freien Lauf lassen. Wie an dem Stücks „Survival“ gut zu hören ist, kann mittels bestimmter Effekte eine sehr intensive, beklemmende, bedrückende und vielleicht sogar beängstigende Stimmung bei den Zuhörern hervorgerufen werden. Das ist so gewollt.

VORSCHAU: In Kürze werde ich unter der Rubrik „Experimentelles“ ausführlich erklären, wie dieses Stück entstand. Kann aber noch ein paar Tage dauern…

Pierre Xuso meets Erik Satie

Wussten Sie, dass Erik Satie als Vorreiter des Klingeltons gilt? Kein Pianist von Rang wollte lange Zeit die Werke des Exzentrikers Satie spielen. Der „heilige“ Adorno schrieb einst über den Sonderling Satie:

„In den schnöden und albernen Klavierstücken Saties blitzen Erfahrungen auf, von denen die Schönbergschule nichts sich träumen lässt.“

Jaja, der Adorno ist schon so’n elender Meckersack gewesen. Vermutlich hat es Adorno gewurmt, dass er selbst nur ein schmales Werk Werk hinterlassen hat: Klavierstücke, meistens Miniaturen. Dazu noch zwei Fragmente aus einer geplanten Oper. Nach 1945 hat er das Komponieren dann ganz aufgegeben, der Herr Adorno.

Erik Satie hingegen war es, der gegen den in Leipzig geborenen „Halbgott“ und Judenhasser Richard Wagner rebellierte und Debussy dazu anstiftete, zur Abwechslung mal eigene Wege zu gehen. Glücklicherweise tat dies Debussy dann auch. Übrigens, unter Pseudonym veröffentlichte Richard Wagner 1850 das Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“, was ihn zu einem Vorreiter des (seinerzeit) „modernen“ Antisemitismus machte, der sich nach der Reichsgründung (1871) vollends entfaltete. Ja, immer wieder diese Leipziger/Sachsen. Es wundert mich überhaupt nicht, dass die rechtspopulistischen, fremden- und islamfeindlichen Vereinigungen „Pegida“ und „Legida“ ihre Ursprünge in Dresden und Leipzig haben. Richard Wagner, würde er denn noch unter uns sein, liefe sicherlich bei den „Spaziergängern“ mit…

Satie ist der Stammvater des Minimalismus und des Kubismus in der Musik. Seine Verstocktheit und sein Sarkasmus trugen dazu bei, dass er zu Lebzeiten nicht viel Freunde hatte. 1925 starb Satie im Müllhaufen seines Hauses. Er war ein „Messie“ – so wie Francis Bacon.

Ich denke, dass Satie seine Freude daran hat (ja, ich schreibe absichtlich in der Gegenwartsform), dass ich seine Werke mit Synthesizerklängen verwurschtelt habe. Bei Gelegenheit könnte er mal seine Meinung diesbezüglich kundtun, wenn er sich nicht gerade mit dem Antisemiten Richard Wagner zankt.

Pierre Xuso.