Schlagwort-Archive: experimentelle Musik

Das Musikwerk “Pater Noster” wurde bereits unter der Kategorie “Experimentelles” als phrygische vorwärts/rückwärts-Komposition vorgestellt (–> zum Artikel). Allerdings war das Werk zu diesem Zeitpunkt nur halbfertig. Nun ist “Pater Noster” vollendet und es gibt obendrein (und völlig gratis) ein Video dazu. Ich wünsche gute Unterhaltung.

Wie üblich gilt es folgenden  Hinweis zu beachten: Kopfhörer überziehen und schön laut aufdrehen!

 

Bei “THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.” handelt es sich um ein psychoakustisches Musikwerk für elektrische Zahnbürste, Orchestron-Motor, Pariser Regen, diverse Echos, synthetische Sitar, Keramikschüssel, Supertron, unnatürliche Blasinstrumente, Oszillator und städtischen Reinigungsassistenten.

Ich wünsche angenehmen Hörgenuss!

Ein Video, welches mit dem Musikstück “THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.” untermalt wurde, gibt es freilich auch:

Bei diesem Werk handelt es sich um eine Rezitativkomposition für diverse Vögel, Schrotflinte, Synthesizer, metallene Klangkörper, Voxophon, elektrische Streicher, synthetischen Chor, Vocoder und Tenorsaxophon, welche vorwärts und rückwärts angehört werden muss, weil sich erst dann  dem Zuhörer der tiefere Sinn dieses Musikstückes erschließt. Das Werk wurde konsequent in der Kirchentonart A-phrygisch komponiert.

ACHTUNG! Diese Komposition wurde vom “Bundesamt für musikalische und spirituelle Hygiene” mit folgenden eindringlichen, zu beachtenden Warnhinweisen versehen:

Nichts für Personen mit schwachen Nerven oder zartbesaitetem Gemüt! Menschen mit Verfolgungswahn und/oder paranoiden Neigungen, sollten auf jeden Fall davon Abstand nehmen, sich dieses Liedgut anzuhören. Schwere und irreparable Schäden wären möglich!

Spezieller Warnhinweis an alle gläubigen Christen, Jesus-Fans, Gottes-Fans, Maria-Verehrern, Engelsgläubigen und anderweitig irgendwie mit einem christlichen Glauben verbandelten Mitmenschen: Hören Sie sich dieses Werk auf gar keinen Fall an! Weder vorwärts noch rückwärts!

Allen gesunden Atheisten, Satanisten, Dämonenverehrern, todessüchtigen Apokalyse-Fans und anderweitig mit keinem Glauben verbandelten Mitmenschen, wünsche ich vorwärts und rückwärts GUTE UNTERHALTUNG!

PATER NOSTER (vorwärts):

PATER NOSTER (rückwärts):

NACHTRAG: Vielleicht erstelle ich in den nächsten Tagen zwei psychedelische Videos, welche mit  Musik aus der Rezitativkomposition unterlegt werden.

 

Die letzte CD (Exordium) ist kaum fertiggestellt, schon läuft die Produktion der zweiten CD auf Hochtouren. “PSYCHOACOUSTICA No. 1” – so der Arbeitstitel der zurzeit in Produktion befindlichen CD, welche voraussichtlich Sommer 2016 erscheinen wird. Der Name dürfte bei meiner geneigten Leser- und Hörerschaft diverse Vermutungen hervorrufen – ja, die Vermutungen gehen sicherlich in die richtige Richtung. Experimentelle, psychoakustische Musik wird es auf die Ohren geben! Momentan werden von mir “Etüden” produziert, die in das spätere Werk eingehen. Hier ein Beispiel mit dem einprägsamen Titel:

Etüde für Oszillator, Suboszillator, Cutoff, Flanger, Sampler, VST, modifiziertes Cello, gemischten Kinderchor und Raucherlunge.

Viel Vergnügen beim Anhören dieser Etüde. Kleiner Tipp: Kopfhörer überziehen und unbedingt den untenstehenden Warnhinweis beachten!

Hier die Etüde inklusive Video mit psychedelischer Wirkung:

WICHTIGER WARNHINWEIS:
An dieser Stelle weise ich eindringlich darauf hin, dass psychoakustische Musik nicht von psychisch labilen Personen konsumiert werden sollte. Einen Tag nach Veröffentlichung der Etüde, erreichte mich von einem Bekannten (dem ich per Mail einen Link zur Etüde schickte) folgende Rückmail:

 
«Hallo Pierre,
Du weißt, daß ich mich für diese Art von Musik nicht interessiere und weil sie mich – bei genauerem Hinhören – , mehr kaputtmacht als ganz. Ich möchte also in Zukunft davon verschont werden. Tut mir leid, ich sehe, daß Du viel Energie da hineinsteckst, aber ich fände es gut, wenn Du diese Musik für dich behältst oder die Leute damit bedröhnst, die es wirklich hören wollen…»

 

Tja, solche Rückmeldungen müssen freilich beachtet und ernstgenommen werden. Aus diesem Grund überlege ich, ähnlich wie bei Zigaretten, Warnhinweise an meine musikalischen Werke anzubringen. Vielleicht zeige ich im Vorspann aller meiner psychedelischen Videos kleine Bildchen von Personen die sich Kopfhörer übergezogen haben, auf Hochhäusern stehen und im Begriff sind sich herunterzustürzen, während sie noch meine CD “Exordium” oder die im Sommer 2016 erscheinende CD “Psychoacoustica No. 1” in ihren Händen halten. Denkbar wären auch Bilder von Personen die (zum Zwecke der Selbsttötung) auf Gleisen stehen und auf den verspäteten ICE warten – selbstverständlich wieder mit Kopfhörer und CD. Oder aber Bilder von Personen nach vollzogener Selbsttötung – dann allerdings mit zersplittertem Kopfhörer und zerbrochener CD. Auf alle Fälle werde ich mir was überlegen, damit die Menschen vor meiner Musik gewarnt sind…

 

Wie der Name schon sagt: Experimentelles aus dem Bereich Musik. Experimentelle Musik. Experimentelle Klangerzeuger. Undsoweiterundsofort…

In ein paar Tagen wird auch dieser Bereich mit interessantem Material aufgefüllt sein.

Bleiben Sie gespannt, werte Leserschaft…

 

Wenn man etwas gut findet, sollte man auch andere daran teilhaben lassen. Deshalb möchte ich heute das offene YNTY-Projekt vorstellen, welches vor über 20 Jahren gegründet wurde. YNTY, das sind in der Hauptsache drei Individualisten (mittlerweile wieder vier), die mit Synthesizern (und mitunter selbstgebauten Klangerzeugern) improvisieren und experimentieren. YNTY ist zeitlose Musik aus der Eifel. Sofern die Technik mitspielt, werden mittlerweile fast alle Jamsessions aufgenommen. Einige Kostproben aus vergangenen Tagen können auf der YNTY-Homepage genossen werden: www.ynty.de

YNTY - Musik die sich in keine Schublade stecken lässt...

Kleiner Wermutstropfen: Auf den YNTY-Seiten wird noch hauptsächlich “Flash” eingesetzt. Das heißt, mit mobilen Geräten können die meisten Videos (außer die über YouTube eingebetteten) nicht angeschaut werden. Selbiges gilt leider auch für sämtliche Soundbeispiele, da als Abspielgerät ein Flashplayer auf der YNTY-Homepage seine Arbeit verrichtet. Also ran an den guten alten PC, Flash-Plugin installieren (falls noch nicht vorhanden) und schon kann man in die YNTY-Welt eintauchen.

YNTY-Musik besteht im Wesentlichen aus spontaner Improvisation. Jedes Stück wird nur einmal gespielt und keiner der YNTY-Protagonisten erhebt den Anspruch, bestimmte Passagen wiederholen zu wollen – mal ganz davon abgesehen, dass dies meist auch überhaupt nicht möglich wäre. Dadurch wird die Musik von YNTY einmalig und jede Jamsession zu einem ebenfalls einmaligen akustischen Erlebnis.

Hin und wieder habe ich das Vorrecht, bei einer YNTY-Session mitmachen zu dürfen.

Lange Rede kurzer Sinn – einfach mal reinschauen: www.ynty.de

Achja, fast vergessen, auf YouTube gibt es einige Videos, die mit YNTY-Musik hinterlegt wurden. Hier ein paar Beispiele:

–> YNTY: Ahrsichten – unterlegt mit dem YNTY-Titel “Psychedelic Trance”

–> YNTY: Wake up

–> YNTY: On the Road

–> YNTY: Impressionen vom “Burg Herzberg Festival 2015” – unterlegt mit Musik von YNTY

Pierre Xuso