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Portrait von Konrad Bayer aus einem Fotoautomaten (ca. 1962-63, Quelle: Wikipedia)

 
Kennen Sie Konrad Bayer? Ich fange mal beim bitteren Ende an: Konrad Bayer tötete sich nach einem Besuch bei der Gruppe 47, in der seine präsentierten Werke eine äußerst kritische Aufnahme gefunden hatten. Das war im Jahre 1964. Konrad Bayer befand sich in seinem 32. Lebensjahr. Im konservativen Nachkriegsösterreich wirkte avantgardistische Literatur enorm provozierend. Bayer übte den experimentellen Umgang mit Literatur und Sprache und wollte Sprach- und Denkroutinen aufbrechen. Ernst Bloch beschrieb die Texte Bayers bei einer Lesung der Gruppe 47, als beeindruckend und philosophisch. Sie zeigten eine Heimatlosigkeit auf, aber auch Witz. Oswald Wiener führte die Wirkung seiner Texte auch auf Bayers charismatische Persönlichkeit zurück.

„Leichte Kost“ sind Konrad Bayers Texte sicherlich nicht, aber sie können ungemein Spaß und Kurzweil bereiten. Also habe auch ich mich mal an einen „Bayer-Text“ und einer Vertonung zu Bayers Werk „Karl ein Karl“ versucht. Wünsche allseits viel Vergnügen…

Originaltext: Konrad Bayer | Sprecher: Pierre Xuso | Vertonung: Pierre Xuso

Hier noch eine weitere Version von „Karl ein Karl“:

 

Pierre Xuso

Meiner getreuen Fangemeinde möchte ich meine im Entstehungsprozess befindlichen Projekte nicht vorenthalten. „Gut Ding braucht Weile“ ist freilich eine reichlich abgegriffene Redensart und auf diesen Einzeiler nehmen zuweilen Personen Rückgriff, die damit ihre angeborene Faulheit und/oder Prokrastination kaschieren wollen. Dummerweise bin ich von Faulheit und Prokrastination betroffen (Ironie on oder off? Entscheiden Sie selbst!).

Doch Schluss mit dem Geschwurbel! Die Internetpräsenzen rund um Pierre Xuso (www.pierrexuso.de, www.silentgroovemusic.de, www.urbexandmore.com) wurden in den letzten Tagen auf das Verschlüsselungsprotokoll „HTTPS“ umgestellt und die seit dem 25. Mai 2018 gültige EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) fand Einzug in alle Homepages – verbunden mit der Absicht, keinen Abmahnanwälten in deren räuberische Hände zu fallen. Soweit die technischen Neuerungen.

Der musikalische Zyklus „Die vier Jahreszeiten“ wird bis Ende 2018 vollständig sein, derzeit ist der „Sommer“ in der Mache und vermutlich kann der Track „Sommer“ in ein bis zwei Wochen präsentiert werden. Weiterhin ist geplant, den Episodenfilm „LEIPZIG – EIN MONUMENTALFILM“ weiter zu drehen, jedoch mit neuen Darstellern. Ob die bereits gedrehten Szenen für den Episodenfilm verwendet werden, ist noch ungewiss. Ein ehemaliger Darsteller hat sich mittlerweile voll und ganz seiner Paranoia (schwere psychische Störung mit Wahnbildung) hingegeben und es ist zweifelhaft, ob er überhaupt seine Zustimmung zur Veröffentlichung der bereits gedrehten Szenen geben würde. Seine schauspielerischen Leistungen waren sowieso nur von schlechter Mittelmäßigkeit geprägt. Die Produktionszeit des Films wird voraussichtlich 12 bis 18 Monate dauern.

Wer Interesse hat, als Darsteller an diesem Nobudget-Subculture-Film mitzuwirken, kann über die Mailadresse „kon‍‍takt[ät]pi‍er‍re‍‍xu‍‍so.de“ eine Anfrage stellen. Zurzeit wird speziell für diesen Film eine Internetpräsenz aufgebaut, über welche sich die Fangemeinde „den Stand der Dinge“ bzgl. Filmproduktion etc. anschauen kann.

Des Weiteren ist eine Hörbuchproduktion in Arbeit, welche sich mit den Werken von Konrad Bayer auseinandersetzt. Auch hierüber wird die Fangemeinde auf diesen Seiten stets über Produktionsfortschritte informiert werden.

Das war es vorerst. So wünsche ich der Pierre-Xuso-Fangemeinde einen erholsamen Sommer.

Bis bald,

Pierre Xuso.