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Dies ist der letzte Track für das Album „Sounds of the Universe“, welches in den nächsten Tagen auf diesen Seiten zum kostenfreien Download zur Verfügung stehen wird. Weltallmusik vom Allerfeinsten. Wie bereits allseits bekannt, sollten beim Anhören dieser Musik Kopfhörer übergezogen werden oder eine gute Anlage zur Verfügung stehen. Dies ist keine Musik zum NEBENBEI HÖREN. Dafür sind andere Komponisten und Produzenten zuständig.

Sicherlich wartet die Fangemeinde schon sehnsüchtig auf das Album „Sounds of the Universe“. Für Herbst 2016 proklamierte ich das Erscheinen dieses Albums. Private Umstände sorgten dafür, dass ich mit meinem Studio umziehen musste, weswegen mein Zeitplan vollkommen durcheinander gewürfelt wurde. Die Produktion musste über ein Vierteljahr ruhen. Nun ist das Studio in neuen Räumlichkeiten und nach mühseliger Arbeit funktioniert endlich alles und es wird wieder produziert. Spätestens Februar 2017 wird das neue Album „Sounds of the Universe“ erscheinen. Selbstverständlich wieder zum kostenfreien Download. An dieser Stelle ein neuer Track aus besagtem Album: „Outside the Universe“.

Lyrics:

Come along on the journey outside the universe.
Look, there is the end of the universe.
No, the universe has no end.
After the universe, the next universe comes.
And then the next, the next, the next, the next, the next…

Wünsche viel Vergnügen beim Anhören des knapp 9-minütigen Tracks. Achja: Kopfhörer überziehen und die Lautstärke darf gerne etwas angehoben werden… 😉

Midi-Controller gibt es wie Sand am Meer – bereits ab 30.- oder 40.- Euro. Schwierig wird es, wenn man etwas „Spezielles“ haben möchte. Beispielsweise einen Midi-Controller mit 60 Drehreglern, 12 Schiebepotis, einem Ultraschall-Sensor und weiteren 2 großen Drehreglern, mit denen später die Gleittöne, welche mit dem Ultraschall-Sensor erzeugt werden, geformt werden können. Da bleibt dann nur die „DIY-Variante“ (DIY = do it yourself). Selbst wenn es zufälligerweise genau so einen Midi-Controller wie eben beschrieben käuflich zu erwerben gäbe, würde sich die Kaufsumme schnell einem 4-stelligen Bereich nähern. Die DIY-Variante wird nur halb so teuer werden (Arbeits- und Lernzeit darf freilich nicht mitgerechnet werden).

Der von mir geplante „Midi-Controller“ soll später eher die Rolle eines intuitiv spielbaren Instruments übernehmen. Im Grunde genommen ist die Tastatur eines Klaviers auch nichts anderes als ein Controller, weil die Töne nicht direkt erzeugt werden (wie beispielsweise bei einer Gitarre oder Violine), sondern eine ausgeklügelte Hebel-Konstruktion dafür sorgt, dass auf Tastendruck Hämmer gegen die Saiten des Klaviers geschleudert werden, um diese zum Klingen zu bringen.

Ähnlich sehe ich die Funktion eines Midi-Controllers, welcher mithilfe eines Mikrocontrollers (plus diversen Reglern und Sensoren) letztendlich einen Computer dazu bringt, bestimmte Töne zu erzeugen oder zu verformen.

Momentan stecke ich noch in der Experimentier- und Programmierphase. Zurzeit beschäftige ich mich mit dem Erlernen einer individuellen Programmiersprache (die Java sehr ähnelt), um den quelloffenen Mikrocontroller „Arduino Uno“ (seit März 2015 nennt sich „Arduino“ auch „Genuino“) für meine Zwecke zu programmieren. Arduino wird übrigens auch an Kunsthochschulen genutzt, um interaktive Installationen aufzubauen.

Midi-Controller und Mikrocontroller Arduino Uno
Drei Drehregler, drei LEDs und ein Display sind bereits am Arduino Uno angeschlossen und verrichten ihre Dienste. Per USB können bereits PlugIns und DAWs gesteuert werden. So kann es weitergehen. 😉

Die Video-Tutorials von Götz Müller-Dürholt waren/sind mir bei der Umsetzung meines Projekts eine große Hilfe. Falls einer meiner LeserInnen ebenfalls einen Midi-Controller selber bauen möchte, so empfehle ich das Video-Tutorial von Götz Müller-Dürholt.

Links zu den Video-Tutorials und zur Homepage von Götz Müller-Dürholt:

Homepage: https://goetzmd.de
Youtube: https://goo.gl/sTB9G1

Der Mikrocontroller „Arduino Uno“ wird von mir nur in der Experimentierphase genutzt und wird später nicht im Midi-Controller verbaut werden. Da kommt dann ein leistungsfähigerer und kleinerer Mikrocontroller rein: der Teensy 3.2 USB.

Von Zeit zu Zeit werde ich über mein Projekt „Midi-Controller selber bauen“ berichten und freue mich über Kommentare, Fragen oder Vorschläge bzgl. des DIY-Projekts.

„Gut Ding braucht Weil“, heißt es sinnigerweise – diesen Ratschlag werde ich befolgen!

Pierre Xuso

 

Das freie Musikwerk „Psychoacoustica No. 1“ steht ab sofort zum kostenfreien Download und zur weiteren Verwendung zur Verfügung.


Was ist psychoakustische Musik?

Nüchtern betrachtet ist Musik nichts anderes, als ein auf Schwingungen beruhendes physikalisches Phänomen. Musik ist Schall – und das Medium (in dem Musik stattfindet) ist Luft. Wir alle wissen aber aus eigenen Erfahrungen, dass Musik viel mehr als Schall und Luft ist. Musik weckt in uns Emotionen und schult stetig unser Erinnerungsvermögen. Musik entsteht im Kopf. Musik ist Klang.

In der Natur tauchen in der Regel keine Töne auf, sondern Geräusche. Zuweilen auch Klänge. Geräusche können durch Modifizierungen zu Klängen und komplexen Rhythmiken zusammengesetzt werden. Grundprinzip der Psychoakustik ist es, den momentanen Schallreiz mit der Empfindung des Hörenden zu vergleichen. So können beispielsweise bestimmte Geräusche (hektische Atmung, das Klappern einer Blechdose im Wind, usw.) den Charakter eines Rhythmusinstruments annehmen, wenn diese aufgenommenen Töne/Geräusche entsprechend gefiltert (oder anderweitig bearbeitet) und in den Vordergrund gesetzt werden. So kann eine sehr dichte musikalische Atmosphäre entstehen.

Die im Album „Psychoacoustica No. 1“ befindlichen Geräusche und Klänge, wurden oftmals stark verändert in den Vordergrund gesetzt, weswegen Zuhörende, die sich bislang wenig mit psychoakustischer Musik beschäftigt haben, unter Umständen irritiert sind, denn Musik entfaltet sich erst mit der Zeit. Daher ist das Gedächtnis die wichtigste Voraussetzung, um Musik zu verstehen. Bei Musik, die etwas komplizierter und komplexer ist, und die man vielleicht das erste Mal zu hören bekommt, hört man zunächst nichts. Das liegt nicht am fehlenden Verständnis, sondern am Gedächtnis. Klänge und/oder Geräusche werden erst durch das Gedächtnis zu kurzen Melodiepassagen in unserem Gehirn zusammengefügt. Alle Musik spielt mit dem Gedächtnis. Durch Musik wird unser auditives Gedächtnis gefordert und durch neue musikalische Erfahrungen weiterentwickelt. Es lohnt sich also, aufgeschlossen für neue Musik zu sein.

„Psychoacoustica No. 1“ besteht aber nicht nur aus Geräuschen und Klängen, sondern auch aus komplexen, durchkomponierten Melodiestrukturen, die sich entweder harmonisch in die Klang- und Geräuschwelten integrieren, diese untermalen oder durchbrechen. „Psychoacoustica No. 1“ ist elektronische Musik. Produziert mit realen und virtuellen Synthesizern.

Titelliste „Psychoacoustica No. 1“:


01 | ETUDE No. 1
Musikwerk für Oszillator, Suboszillator, Cutoff, Flanger, Sampler, VST, modifiziertes Cello, gemischten Kinderchor und Raucherlunge.

02 | ETUDE No. 2
Musikwerk in Dualrhythmik für monophonen Synthesizer, begrenzter Endlosschleife, unterschiedlichen Perkussionsinstrumenten, Glocken, Oszillatoren, BitCrusher, Slicer, Umluftgebläse und Transfusionspumpe. Konsequent in e-Moll.

03 | PARANOIA. MADNESS. YOU CANNOT ESCAPE – WE CATCH YOU.
Etüde für multiple Sägezähne, Suboszillatoren, dampfangetriebenen Perkussionsmechanismus, unreine Glocken, widerstandslosen Tröpfchengenerator, verstimmter Feuerwehrsirene und stumpfer Hinrichtungsapparatur inklusive mechanischer Auffangschale.

04 | PATER NOSTER
Rezitativkomposition für diverse Vögel, Schrotflinte, Synthesizer, metallene Klangkörper, Voxophon, elektrische Streicher, synthetischen Chor, Vocoder und Tenorsaxophon. Konsequent in der Kirchentonart A-phrygisch.

05 | SURVIVAL
Musikwerk für hölzerne und metallene Klangkörper, Synthesizer, Vocoder, hechelndem Hund und gedämpftem Echolot.

06 | THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.
Psychoakustisches Musikwerk für elektrische Zahnbürste, Orchestron-Motor, Pariser Regen, diverse Echos, synthetische Sitar, Keramikschüssel, Supertron, unnatürliche Blasinstrumente, Oszillator und städtischen Reinigungsassistenten.

07 | THE END OF THE DAY
Musikwerk für mongolische Kehlkopfsänger, diverse Oszillatoren, Hornpipe und wilde Pferde.
 

Hörtipp:

Psychoakustische Musik muss in ruhiger, entspannter Umgebung genossen werden – entweder über einen passablen Kopfhörer oder einer guten Stereoanlage. Bitte diese Musik nicht über quakende Lautsprecher anhören. Da käme kein Genuss auf. Die Lautstärke sollte schon ein wenig aufgedreht werden, damit Feinheiten besser vernommen werden.

Gefahrenhinweis:

Bitte berücksichtigen Sie, dass psychoakustische Musik direkt auf die Psyche eines Menschen wirkt.
ACHTUNG: Einige Kompositionen des Albums „Psychoacoustica No. 1“ wurden vom „Bundesamt für musikalische und spirituelle Hygiene“ (BumsH) mit folgenden eindringlichen, zu beachtenden Warnhinweisen versehen:

„Nichts für Personen mit schwachen Nerven oder zartbesaitetem Gemüt! Menschen mit Verfolgungswahn und/oder paranoiden Neigungen, sollten auf jeden Fall davon Abstand nehmen, sich dieses Liedgut anzuhören. Schwere und irreparable Schäden wären möglich!“
[Bundesamt für musikalische und spirituelle Hygiene, März 2016]

Bitte beachten Sie  diesen Warnhinweis beim Anhören des Albums!

Download des Albums:

„Psychoacoustica No. 1“ ist ein freies Musikwerk. Das heißt, der „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ (GEMA) wurden keine Verwertungsrechte übertragen. Ich erwarte lediglich, dass mein Name (und/oder die Homepage www.pierrexuso.de) erwähnt wird, wenn meine Kompositionen von Veranstaltern, Radiosendern oder Filmemachern verwendet werden. Das Album kann in CD-Qualität oder in mp3-Qualität downgeloadet werden.

Ich wünsche allen psychisch stabilen Personen viel Vergnügen mit dem Album „Psychoacoustica No. 1“.

Pierre Xuso

Album „PSYCHOACOUSTICA No. 1“ in mp3-Qualität (ca. 103 MB)
Album „PSYCHOACOUSTICA No. 1“ in CD-Qualität (ca. 754 MB)

Gesamtspieldauer: 71min 9sec


Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Musikliebhabers, können nun auch die einzelnen mp3-Tracks des Albums „Psychoacoustica No. 1“ an dieser Stelle angehört und downgeloadet werden:     😉

DOWNLOAD EINZELSTÜCKE:
01 | Etüde No. 1 | Album Psychoacoustica (mp3) 02 | Etüde No. 2 | Album Psychoacoustica (mp3) 03 | Paranoia. Madness. | Album Psychoacoustica (mp3) 04 | Pater Noster | Album Psychoacoustica (mp3) 05 | Survival | Album Psychoacoustica (mp3) 06 | The Circle closes. Is complete. | Album Psychoacoustica (mp3) 07 | The End of the Day | Album Psychoacoustica (mp3)

Zum Wochende gibt’s ein echtes Roadmovie! Gute Musik und schlechte Handy-Filmaufnahmen von Pierre Xuso. Impressionen von meiner letzten Zugfahrt nach Bayern. Ende des Monats geht’s übrigens in die Eifel – danach wird es sicherlich ein neues Roadmovie geben. Eifel-Roadmovies statt  dilletantisch zusammengekleckste Eifel-Sigi-Baumeister-Krimis von Jacques Berndorf. So, das musste jetzt mal gesagt werden. Denis Scheck (Literaturkritiker) ist übrigens ebenfalls meiner Meinung. Scheck bescheinigte dem Roman „Eifel-Kreuz“ (2006, von Berndorf) in der ARD-Sendung „Druckfrisch“, dass er „grausig schlecht geschrieben“ sei. Ja, Herr Denis Scheck, diesbezüglich bin ich ganz bei ihnen.

Entschuldigung, bin vom Thema abgekommen. Viel Vergnügen beim Roadmovie!

Bei „THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.“ handelt es sich um ein psychoakustisches Musikwerk für elektrische Zahnbürste, Orchestron-Motor, Pariser Regen, diverse Echos, synthetische Sitar, Keramikschüssel, Supertron, unnatürliche Blasinstrumente, Oszillator und städtischen Reinigungsassistenten.

Ich wünsche angenehmen Hörgenuss!

Ein Video, welches mit dem Musikstück „THE CIRCLE CLOSES. IS COMPLETE.“ untermalt wurde, gibt es freilich auch:

Bei diesem Werk handelt es sich um eine Rezitativkomposition für diverse Vögel, Schrotflinte, Synthesizer, metallene Klangkörper, Voxophon, elektrische Streicher, synthetischen Chor, Vocoder und Tenorsaxophon, welche vorwärts und rückwärts angehört werden muss, weil sich erst dann  dem Zuhörer der tiefere Sinn dieses Musikstückes erschließt. Das Werk wurde konsequent in der Kirchentonart A-phrygisch komponiert.

ACHTUNG! Diese Komposition wurde vom „Bundesamt für musikalische und spirituelle Hygiene“ mit folgenden eindringlichen, zu beachtenden Warnhinweisen versehen:

Nichts für Personen mit schwachen Nerven oder zartbesaitetem Gemüt! Menschen mit Verfolgungswahn und/oder paranoiden Neigungen, sollten auf jeden Fall davon Abstand nehmen, sich dieses Liedgut anzuhören. Schwere und irreparable Schäden wären möglich!

Spezieller Warnhinweis an alle gläubigen Christen, Jesus-Fans, Gottes-Fans, Maria-Verehrern, Engelsgläubigen und anderweitig irgendwie mit einem christlichen Glauben verbandelten Mitmenschen: Hören Sie sich dieses Werk auf gar keinen Fall an! Weder vorwärts noch rückwärts!

Allen gesunden Atheisten, Satanisten, Dämonenverehrern, todessüchtigen Apokalyse-Fans und anderweitig mit keinem Glauben verbandelten Mitmenschen, wünsche ich vorwärts und rückwärts GUTE UNTERHALTUNG!

PATER NOSTER (vorwärts):

PATER NOSTER (rückwärts):

NACHTRAG: Vielleicht erstelle ich in den nächsten Tagen zwei psychedelische Videos, welche mit  Musik aus der Rezitativkomposition unterlegt werden.

 


SURVIVAL
(engl.: Überleben)


Psychoakustische Musik von Pierre Xuso

Was ändert sich, wenn Geräusche, die sonst vielleicht nur „schmückendes Beiwerk“ in einer Komposition sind, stark in den Vordergrund gerückt werden und die Musik quasi nur noch als Ummantelung dient? Alles ändert sich, da von den Zuhörenden alles völlig anders empfunden wird. Die atmosphärische Dichte wird eine andere.

Psychoakustische Musik nimmt die Zuhörenden „gefangen“, sofern diese sich darauf einlassen und über eine entsprechend gute Abhörmöglichkeit verfügen (oder Kopfhörer), damit die akustischen Spitzfindigkeiten auch wahrgenommen werden. Solche Musik kann man nicht mal „nebenbei“ hören. Das ist keine Caféhaus-Musik, die zwischen einem Stück Sachertorte und einer Tasse Wiener Melange konsumiert werden kann. Auf psychoakustische Musik muss man sich einlassen und seinem Kopfkino freien Lauf lassen. Wie an dem Stücks „Survival“ gut zu hören ist, kann mittels bestimmter Effekte eine sehr intensive, beklemmende, bedrückende und vielleicht sogar beängstigende Stimmung bei den Zuhörern hervorgerufen werden. Das ist so gewollt.

VORSCHAU: In Kürze werde ich unter der Rubrik „Experimentelles“ ausführlich erklären, wie dieses Stück entstand. Kann aber noch ein paar Tage dauern…

Nun ist es geschafft: Die Internetpräsenz www.pierrexuso.de erstrahlt in neuem Glanz. Wurde aber auch höchste Zeit! Nun muss alles mit Inhalten aufgefüllt werden, damit die geneigte Leserschaft zufrieden ist. Wir bleiben auf dem Laufenden. Es lohnt sich, hier von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen – es wird immer wieder NEUES auf die Ohren geben. Versprochen.